🐾 Wie Krümels Geschichten entstanden – und warum sie mehr sind als Katzengeschichten
- 20. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Vorspann:
Manchmal stolpert man nicht über einen Plan, sondern über eine kleine schwarze Samtpfote, die sich schnurrend in dein Herz schleicht – und plötzlich ist alles anders. So war’s bei mir und Krümel.
Es gibt Geschichten, die schreiben sich von selbst. Meine? Die war lange geprägt von Arbeit, Sorgen, Rechnungen und der Frage: „Wie soll das alles noch werden?“ Ich hab viel erlebt – alleinerziehend, 36 Jahre im Außendienst, Krankheit, Kündigung, ALG 1 & 2, und das Gefühl, in eine Schublade gesteckt zu sein: zu alt, zu verbraucht, zu wenig Chancen.
Aber irgendwo tief in mir war da immer eine Stimme, die sagte: „Ursel, da geht noch was.“ Und diese Stimme wurde zu einer Vision: Ich wollte Frauen wie mir zeigen, dass wir auch mit 50+ noch Träume haben dürfen, dass wir nicht auf unsere Katzen und den Cent genau beschränkt bleiben müssen. Ich wollte Mut machen: für Selbstbestimmung, für ein Leben, das leichter wird, nicht schwerer.
Mein Business war der erste Schritt dorthin. Kein „schnell reich“-Blabla, sondern ein echter Weg. Etwas, das mir neue Gesundheit, ein Netzwerk, eine Perspektive gebracht hat – und das ich heute mit anderen teile. Denn ich hab gespürt: wenn wir uns zusammentun, wenn wir Teil einer Wertschöpfungsgemeinschaft werden, dann entsteht was. Und dann hat Zukunft wieder einen Glanz.
Und genau da kam Krümel ins Spiel. Mein kleiner schwarzer Kater mit den gelben Augen – neugierig, frech, charmant. Er hat von Anfang an gespürt, wenn ich zweifle, und er hat es mit einem Blick, einem Sprung oder einem Pfotenhieb geschafft, dass ich wieder lache.
Die erste Krümelstory hab ich fast zufällig geschrieben. Eigentlich wollt ich bloß eine Alltagsanekdote teilen. Aber plötzlich war es nicht Ursula, die erzählte – sondern Krümel selbst. In seinem Dialekt, mit seinem Schalk, mit seinem Herz. Und siehe da: Die Menschen haben genau das geliebt. Weil es ehrlich war, leichtfüßig, humorvoll – und trotzdem mitten ins Herz getroffen hat.
Seitdem ist klar: Krümel ist mein Maskottchen, mein kleiner Leuchttiger. Er kommentiert meinen Alltag, spiegelt meine Vision wider und bringt die Dinge auf den Punkt, wo ich mich vielleicht in langen Sätzen verliere. Er macht das schwere leicht, das ernste lustig, und das trockene Thema plötzlich warm und nahbar.
Heute hab ich schon einige Krümelgeschichten gesammelt – und es werden immer mehr. Sie handeln von Zauberlampen, von To-do-Listen, von Küchenabenteuern und von diesem tiefen Wunsch: dass wir Frauen 50+ nicht mehr unsichtbar sind, sondern uns unser Stück Selbstbestimmung zurückholen – Seite an Seite mit unseren Katzen.
Darum will ich sie sammeln. In meinem Blog. Als roter Faden für mein Buch. Und als kleiner Leuchtturm für alle, die manchmal vergessen, dass auch sie noch Wünsche frei haben.
Denn wenn ein kleiner schwarzer Kater mit gelben Augen es schafft, einen Dschinn aus der Lampe zu zaubern – dann schaffen wir es auch, unsere eigene Magie wiederzufinden.





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