top of page

🏙️ Wenn wir Städte bauen dürften, gäb’s keine dunklen Ecken mehr – außer zum Kuscheln

  • 3. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Teil 1 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“


Es gab eine Zeit, da hab ich abends beim Heimweg automatisch den Schlüssel zwischen die Finger geklemmt. Nicht weil ich paranoid war. Sondern weil ich gelernt hatte: In jeder Stadt gibt’s Ecken, in denen du lieber den Kopf einziehst – und die Schultern gleich mit.



Dunkle Unterführungen, verwinkelte Wege zwischen Bahnhofsgebäuden, diese Betonwüsten am Parkdeckrand, wo selbst tagsüber nur das Echo antwortet. Ich kann dir nicht sagen, wie oft ich schneller gegangen bin, das Handy griffbereit, den Blick wachsam – als wär ich im falschen Film. Nicht weil etwas passiert ist. Sondern weil ich wusste, dass es könnte.



Damals war ich oft unterwegs. Außendienst, Spätschicht, Blutspendetermine. Ich hab's mir nie erlaubt, darüber nachzudenken, wie sich Sicherheit eigentlich anfühlen sollte. Ich hab's einfach hingenommen, wie so viele Frauen: „Geht halt nicht anders.“

Heute denk ich: Doch. Es geht anders.



Wenn Frauen Städte bauen dürften – wirklich mitgestalten, nicht nur dekorieren – dann würden wir nicht fragen: „Wie viele Überwachungskameras brauchen wir noch?“Dann würden wir fragen: „Wie muss ein Weg aussehen, damit sich meine Tochter, meine Mutter und ich nicht überwacht, sondern sicher und willkommen fühlen?“



👉 Dann gäb’s helle Wege statt Sparbeleuchtung,👉 Übersicht statt Angstecken,👉 und vielleicht sogar Kunst an der Wand, die Mut macht – statt Beton, der stumm bleibt.

Krümel hat mich mal angefaucht, weil ich spät nach Hause kam und der Flur dunkel war. Ich hatte vergessen, das Nachtlicht anzumachen.Er stand da wie ein kleiner schwarzer Wächter mit leuchtenden Augen – und fauchte, als wär ich der Eindringling.



Da dachte ich: Ja, mein Lieber. So fühlt es sich an, wenn man sich in den eigenen vier Wänden nicht sicher fühlt.Nur dass für viele Frauen dieser Flur die halbe Stadt ist.

Heute bin ich nicht mehr auf einsamen Wegen unterwegs.Ich arbeite im Homeoffice, vernetze mich mit Frauen, die genau wie ich vieles mitgemacht haben – und jetzt sagen:„Ich will gestalten. Ich will Sicherheit. Ich will selbst entscheiden, wo ich gehe, wie ich lebe – und mit wem.“

Meine Vision ist nicht nur eine schöne Vorstellung.Es ist der Anfang einer Stadt mit Herz.Und sie beginnt nicht auf dem Reißbrett.Sondern in uns.

Kennst du solche dunklen Ecken? Nicht nur in deiner Stadt – sondern vielleicht auch in deinem Leben?Dann lass uns drüber reden.In meiner Gruppe „Selbstbestimmt mit Herz & Katze – Frautark 50+“ bauen wir gemeinsam an einer Welt, in der du keine Angst haben musst, den nächsten Schritt zu gehen. 🧡

👉 Schreib mir oder komm vorbei – Krümel wartet schon auf der Fensterbank. Und ich auf dich. 😺

 
 
 

Kommentare


Hi, danke fürs Vorbeischauen!

Ich bin ein Textabschnitt. Klicken Sie hier, um Ihren eigenen Text hinzuzufügen und mich zu bearbeiten. Hier können Sie Ihren Besuchern mehr erzählen. 

Keine Beiträge verpassen.

Danke für die Nachricht!

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • Pinterest

Teilt eure Gedanken mit mir

Danke für die Nachricht!

Impressum     Datenschutz     AGB

© 2035 Kopfüber. Erstellt mit Wix.com

Click "Preview" in your Editor to see how it works.

bottom of page