🌳 Wenn Fürsorge mitgeplant wird, verbrennen keine Pfoten mehr auf Asphalt
- 3. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Teil 3 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“
Es gab eine Zeit, da hab ich an heißen Sommertagen die Straßen gemieden. Nicht nur wegen der Hitze – sondern weil mir das Gefühl fehlte, dass in dieser Stadt jemand an uns gedacht hatte.
Keine Bäume, keine Bank im Schatten, kein einziger Tropfen Wasser in Sicht. Nur flimmernder Asphalt, hupende Autos, heiße Luft und Menschen, die sich von Schatten zu Schatten retteten – wenn sie überhaupt einen fanden.
Ich weiß noch, wie ich damals mit einer Freundin durch die Innenstadt lief. Sie hatte ihren Enkel im Kinderwagen dabei, ich meine Einkaufstasche und ein leicht schlechtes Gewissen, weil ich ihre Einladung angenommen hatte – obwohl ich selbst schon am Anschlag war.
Wir suchten eine Bank. Nichts.Wir suchten Wasser. Nur Supermärkte.Wir suchten eine kleine Auszeit für müde Beine, überhitzte Kinderhaut und einen Schluck. Vergeblich.
Damals dachte ich: Wenn ich schon schwitze – wie muss es dann meinem Kater gehen?
Krümel hat’s zuhause gut.Er hat kühle Fliesen, zwei Trinkschalen, einen Kratzbaum im Schatten, ein Fenster mit Netz – und wenn’s ihm zu viel wird, geht er einfach unters Sofa.
In unseren Städten gibt’s kein Sofa.Und für viele Menschen auch kein Zuhause, in dem sie sich ausruhen können.
Wenn Frauen Städte bauen dürften, dann gäbe es:
🌳 Jede Parkbank auch im Schatten, nicht in der prallen Sonne
💧 Trinkbrunnen an jeder Ecke, nicht nur für Sportler, sondern für Schwangere, Senioren, Kinder – und ja, auch für Hunde und Katzen
🪑 Sitzplätze mit Rückenlehne, auch mal in Ruhe, nicht nur im Konsumtrubel
🌱 Mehr Grünflächen statt Werbeflächen, mehr Wohlfühlorte statt Verkaufsorte
Und es gäbe das, was unsere Städte oft am meisten vermissen lassen:eine Einladung zum Durchatmen.
Heute weiß ich: Ich bin nicht mehr darauf angewiesen, durch die Stadt zu hetzen.Ich arbeite von Zuhause, mit Struktur und Vision, gemeinsam mit Frauen, die verstanden haben, dass „Pause“ kein Stillstand ist – sondern pure Fürsorge.
Ich bin Teil einer Bewegung, die nicht mehr fragt: Wie komme ich schnellstmöglich durch?Sondern: Wie kann ich unterwegs bleiben und trotzdem ankommen – bei mir?
✨
Wann hast du dich das letzte Mal mitten in der Stadt wirklich wohlgefühlt?Nicht als Konsumentin. Sondern als Mensch?
Wenn du dich nach einem Alltag sehnst, in dem du nicht mehr von Brunnen träumen musst,sondern neue Wege gehen darfst – dann lass uns sprechen.
👉 Komm in meine Gruppe „Selbstbestimmt mit Herz & Katze – Frautark 50+“Wir planen Zukunft – mit Wasser, Schatten und ganz viel Wärme.
Krümel schnurrt: „Ich trink nur, wenn’s frisch ist. Ihr solltet das auch tun.“ 😽





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