🚻 Wenn Frauen Städte bauen, pinkeln wir nicht in Panik
- 3. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Teil 2 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“
Es gab eine Zeit, da hab ich unterwegs weniger darüber nachgedacht, wohin ich will – als darüber, wo ich aufs Klo kann.Nicht weil ich besonders empfindlich war.Sondern weil öffentliche Toiletten ein Abenteuer sind, das ich mir weder leisten noch zutrauen wollte.
Was ist das für ein Gefühl, wenn du auf einer langen Busfahrt bist, in der Stadt bummelst, auf einem Außendiensttermin stehst – und plötzlich merkst: Ich muss.Und zwar nicht irgendwann. Sondern: jetzt.
Dann beginnt das Spiel:Kaffee kaufen für einen Klo-Code.Oder höflich fragen und dabei lächeln, als hättest du die letzten drei Jahre nichts Dringenderes getan als Smalltalk in Bäckereien.Oder schlimmer: Du weißt genau, wo es eine Toilette gibt. Du warst schon mal da. Und hast beschlossen: Nie wieder.
Es war schmutzig. Oder dunkel. Oder beides.Vielleicht gab’s kein Papier. Vielleicht war die Tür kaputt.Vielleicht war das Schild draußen männlich – und deine Blase weiblich, ungeduldig und voll.
Heute denk ich: Warum reden wir so wenig über ein Bedürfnis, das wir alle haben?Warum wird darüber gelächelt – und nicht geplant?
Wenn Frauen Städte bauen dürften, dann gäbe es:
🚽 Toilettenkabinen für alle, die Privatsphäre brauchen
🚹 Pissoirs für alle, die’s praktisch mögen – ganz ohne Gender-Debatte
🧻 Immer genug Papier, saubere Waschbecken, Wickeltische, auch für Omas & Opas
🩸 Und ja: Periodenprodukte kostenlos – weil es einfach menschlich ist
Krümel hat sein stilles Örtchen immer dabei.Ein sauberes Kistchen, gefüllt mit feinem Sand, gut belüftet, gut erreichbar.Ich hab noch nie erlebt, dass er draußen im Gebüsch protestiert hat – es sei denn, das Kistchen war nicht frisch.
Was sagt das über uns Menschen?Dass eine Katze mit Selbstachtung manchmal besser versorgt ist als eine Frau in der Innenstadt?
Ich finde:Es ist Zeit, dass wir diesen Teil unserer Würde nicht länger ausklammern.Nicht in der Planung. Nicht im Alltag. Nicht in unseren Gesprächen.
Heute kann ich selbst entscheiden, wann ich Pause mache.Ich bin nicht mehr gezwungen, in stickigen Fluren nach dem nächsten WC-Schild zu suchen.Ich arbeite im Homeoffice, bin selbstständig – und baue mit an einer Welt, in der Würde kein Luxus ist.
✨
Hattest du auch schon mal den Moment, wo du fast die Nerven verloren hättest, nur weil kein Klo da war?Dann bist du nicht empfindlich. Sondern berechtigt.Und ich sag dir was: Es gibt einen Weg, das zu ändern.

👉 Komm in meine Gruppe „Selbstbestimmt mit Herz & Katze – Frautark 50+“Dort sprechen wir über alles – auch übers Pinkeln in Würde.Krümel nickt. Und das heißt was. 😺




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