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💥 Weiterscrollen statt Wut – mein kleiner Friedenstrick für zwischendurch

  • 21. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Es gab Zeiten, da hab ich beim Scrollen durchs Netz alles in mich reingezogen – jedes Kommentarfeuer, jede Besserwisserei, jede dieser Schlagzeilen, die einem den Blutdruck hochtreiben. Und ja, ich geb’s zu: Früher wär ich sofort reingesprungen, mitten in die Diskussion, mit pochendem Puls, dem Drang, die Welt zu retten – oder wenigstens die Kommentarspalte.


Aber irgendwann hab ich gemerkt, dass mich das mehr kostet, als es bringt. Ich hab meine Energie an Dinge verschenkt, die mich weder weiterbringen noch glücklicher machen. Und weil ich ja auch nur ein Mensch bin – mit Katzen, Job, Träumen und einem Nervenkostüm, das nicht aus Stahl ist – hab ich beschlossen, mir einen ganz simplen Trick anzutrainieren:Wenn ich was lese, das ich für Blödsinn halte, dann… scrolle ich einfach weiter. Ohne Kommentar. Ohne Wut-Smiley. Ohne innerliches Augenrollen.

Einfach weiter.



Und du glaubst gar nicht, wie befreiend das ist.

Ich sitz da, vielleicht mit einem Kaffee in der Hand, Krümel halb auf der Tastatur (sein Stammplatz, versteht sich), und während irgendwo wieder jemand empört ruft „So geht das nicht!“, denk ich mir: „Mei, i muss net überall dabei sein.“ Dann atme ich durch, kraul ihm über sein glänzendes schwarzes Fell und merke, wie der Frieden zurückkommt – leise, aber spürbar.



Das ist für mich Weiterscrollen mit Haltung. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Selbstschutz. Weil ich gelernt hab, dass meine Energie wertvoll ist. Und dass sie dahin gehört, wo sie Wirkung zeigt: zu meinen Projekten, meinen Tieren, meinen Frauen, die ich begleiten darf – und zu mir selbst.

Ich nenn das meinen Frieden für zwischendurch. Kein großes Ritual, kein Räucherstäbchen nötig. Einfach eine kleine, bewusste Entscheidung: „Ich geb dem keine Bühne.“Denn ganz ehrlich: Manche Dinge lösen sich besser auf, wenn man sie nicht füttert.



Krümel hat dafür seine eigene Logik (natürlich mit Dialekt):„Mama, wennst du wütend schreibst, kraulst mi net. Wennst weiderscrollst, schnurr i. Also bittschön – weidascrolln, Wissenschaft!“ 😹



Manchmal braucht’s gar keine großen Achtsamkeitsübungen, sondern nur diesen Moment, in dem du merkst: Ich darf einfach ruhig bleiben.Denn du musst nicht immer reagieren. Du darfst loslassen.Du darfst weiterblättern in deinem eigenen Kapitel – da, wo’s um Freude, Liebe und Selbstbestimmung geht.



Und wenn du magst, probier’s gleich beim nächsten Mal:Nimm den Daumen, atme tief durch – und scroll weiter.Dein Herz wird’s dir danken. 💚



Wann hast du zuletzt bewusst weitergescrollt, statt dich aufzuregen?Schreib’s mir gern unten rein – vielleicht ist genau deine kleine Gelassenheitsgeschichte das, was heute jemand anderem den Tag rettet. 🌿



 
 
 

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