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💭 Ungemütliche Gedanken am Morgen – Eigenverantwortung, wo bist du hin?

  • 23. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal hab ich das Gefühl, die halbe Welt wartet auf den großen Zaubersatz: „Das wird schon.“Wie so ein tröstendes Pflaster für die Seele, das man sich immer dann draufklebt, wenn man eigentlich schon merkt, dass nix wird – zumindest nicht von allein.


Früher hab ich das auch geglaubt.Wenn’s schwierig wurde, hab ich gedacht: „Naja, irgendwer wird sich schon kümmern.“Und damit war ich raus aus der Verantwortung.Bequem, oder?Bis ich irgendwann gemerkt hab: Niemand kommt.Kein Staat, kein Chef, kein Zufall, kein Wunder.Wenn ich was ändern will – dann muss ich schon selbst den Hintern heben.



Vergangenheit: „Das wird schon“ – hat selten was besser gemacht

Ich erinnere mich noch gut an diese Phasen, wo alles von außen bestimmt war.Arbeit, Zeit, Gesundheit, Geld – immer abhängig, immer im System drin.Und wenn’s nicht lief, hieß es: „Mach dir keine Sorgen, das wird schon.“Ja, wird’s? Von allein?


Ich hab irgendwann gemerkt, dass dieses „wird schon“ der kleine Bruder von Stillstand ist.Es hält dich ruhig, brav, angepasst.Und genau das passt doch wunderbar in unsere Zeit, oder?Bloß nicht zu viel nachdenken, bloß nicht hinterfragen, bloß keine Verantwortung übernehmen – sonst giltst du gleich als schwierig.


Aber das ist gefährlich.Denn wer den eigenen Verstand nicht benutzt, lässt sich leicht lenken.Dann wird man gleichgeschaltet, wütend, eng im Kopf – und plötzlich ist da kein Platz mehr für neue Ideen, kein Raum für Chancen.Nur noch das laute Echo der anderen.



Gegenwart: Ich hab gelernt, mein Hirnkastl zu benutzen 😄

Irgendwann hab ich gesagt: „Schluss damit.“Ich hab angefangen, mein Hirnkastl wieder einzuschalten.Und weißt du was? Es funktioniert noch! 😄

Ich kann denken, fühlen, abwägen.Ich kann Chancen erkennen – und Risiken einschätzen.Ich kann Entscheidungen treffen, die zu mir passen, auch wenn sie nicht in die Norm passen.Ich kann sagen: „Das ist mein Geld, mein Leben, mein Weg.“


Und ja, das gilt auch fürs Business.Dieses viel gescholtene, so gern missverstandene.Da, wo sofort jeder „Vorsicht!“ schreit – obwohl dieselben Leute beim nächsten hippen Start-up in Berlin, beim neuen Wirtshaus im Dorf oder bei einem Café voller Träume sofort sagen: „Wow, mutig!“

Komisch, oder?Wenn du selbstbestimmt im Homeoffice arbeitest, heißt’s: „Das ist doch kein echtes Business.“Aber wenn du dich für 100.000 Euro verschuldest, dann bist du plötzlich „unternehmerisch“.Ich lach mich jedes Mal kaputt. Oder schüttel traurig den Kopf.



Zukunft: Eigenverantwortung ist kein Trend – es ist Freiheit

Ich wünsche mir, dass wir wieder lernen, unser Hirnkastl zu benutzen – nicht um Recht zu haben, sondern um frei zu bleiben.Frei im Denken, frei im Handeln, frei im Entscheiden.Dass wir verstehen: Eigenverantwortung ist kein Risiko – sie ist das Gegenteil von Abhängigkeit.


Wenn ich mich informiere, mich mit Menschen austausche, die ehrlich was erlebt haben, und dann meinen Weg gehe – das ist Verantwortung.Wenn ich mich blind auf Schlagzeilen verlasse, auf „Expertenmeinungen“, die mich kleinhalten wollen – das ist Bequemlichkeit.


Also, trau dich.Frag dich nicht, was andere denken. Frag dich, was du willst.Denn am Ende bist du diejenige, die mit den Entscheidungen leben muss –nicht der Nachbar, nicht der Stammtisch, nicht der Kommentarschreiber mit dem Wut-Smiley.



Ich hab meinen Weg gewählt – und er tut mir gut.Nicht, weil er einfach ist, sondern weil er meiner ist.Und wenn du magst, erzähl ich dir gern, wie ich’s gemacht hab.Vielleicht ist’s ja auch dein Weg. 🌿🐾


 
 
 

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