✍️ Die Tinte war noch nicht leer – also schrieb ich weiter
- 4. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Weißt du,es gibt Tage, da läuft es einfach.Da tropft nicht nur das Wasser nach dem Duschen aus den Haarspitzen,sondern auch die Gedanken fließen wie von selbst aus den Fingern –Worte, Erinnerungen, kleine Mutkörnchen,die sich wie selbstverständlich zu Sätzen formen.
Und genau an solchen Tagen,wenn es in mir warm wird beim Schreibenund Krümel sich schnurrend an die Tastatur kuschelt,kommt sie – diese altvertraute Stimme:„Mach doch jetzt mal eine Pause, du hast doch schon genug gemacht.“
Aber weißt du was?
Ich bin lange genug stehen geblieben,hab oft genug aufgehört,bevor es überhaupt erst schön wurde.
Weil jemand gezwinkert hat.
Weil die Wäsche fertig war.
Weil ich dachte, ich müsste erst etwas anderes erledigen,bevor ich mir selbst erlauben darf,weiterzuschreiben, weiterzuspüren, weiterzuleuchten.
Und dann kam Krümel,und legte sich ganz selbstverständlich genau auf die Stelle,wo ich gerade „schreiben aufhören“ wollte.Und seine Pfote blieb genau da,bis ich verstand,was er mir sagen will:
„Wer schreibt, wenn’s fließt,sollte nicht das Segel hissen,nur weil jemand winkt.Erst anlegen, wenn die Tinte leer ist.“
👉 Wenn du dich öfter selbst unterbrichst,
obwohl dein Herz längst im Schreib- oder Lebensfluss ist –
dann mach’s heute anders.
Gib dir Zeit.
Dein innerer Leuchtturm kennt den Weg.
Und Krümel auch.





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